LHA Linz

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Schützenverein privilegierter Landeshauptschießstand Auerhahn Linz

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Großkaliberpistole

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In der Disziplin Großkaliberpistole / Großkaliberrevolver sind handelsübliche Pistolen in den Kalibern 9mm Luger und .45 ACP sowie Revolver in den Kalibern .357 Magnum und .44 Magnum zugelassen. Einzelheiten zu Waffenbeschränkungen, Munition, Anschlagsart und dem Schießprogramm werden separat geregelt.

Die Scheibenentfernung beträgt meistens 25 Meter, wobei es den Sport ausübenden Vereinen selbst überlassen ist, ob sie Dreh- oder Standscheiben verwenden. Der Waffenanschlag erfolgt stehend frei. Die Waffe darf mit beiden Händen gehalten werden und es darf im Voranschlag geschossen werden.

PPC 1500

Die Wiege des 1500-Schießens, auch  PPC (Precision Pistol Course) genannt, stand wie so oft bei jungen, aufstrebenden Schießsportdisziplinen in den USA. Bereits 1916 bot die NRA (National Rifle Assocation) spezielle Schießkurse für Polizeibeamte an. Damals war die klassische Dienstwaffe eines amerikanischen Polizeibeamten der Double Action-Revolver im Kaliber .38 Special, so daß die in der Zeit limitierten PPC- Übungen auf diesen Waffentyp zugeschnitten waren, also Sechs- Schuß- Sequenzen und das Nachladen mit dem Speedloader enthielten.

Variationsreich sind sowohl die Anschlagtechniken, die von stehend frei oder angestrichen an der Barrikade über kniend und sitzend reichen können, als auch die Schußentfernungen von 7 bis 50 Meter.

Interessant wird das PPC- Schießen auch durch die gelungene Klasseneinteilung, die Garant dafür ist, daß der Schütze nur gegen Konkurrenten mit gleichem Leistungsniveau antritt, sowie durch die verschiedenen Waffenkategorien, die ein breites Betätigungsfeld ermöglichen.

Der komplette Wettkampf ist in fünf Matches aufgeteilt, umfaßt 150 Schuß und eine Maximalpunktzahl von 1.500, was die Bezeichnung "1.500-Schießen" erklärt.

«PPC 1500» in Aktion.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 05. Juni 2012 um 19:34 Uhr